Äußere Einflüsse

Jetlag
Störungen durch rasches Überqueren von Zeitzonen

Allen Störungen des zirkadianen Rhythmus ist die Unfähigkeit gemeinsam, zur im Tagesablauf vorgesehenen oder gewünschten Zeit schlafen zu können.

Durch Flugreisen wird abhängig von der Flugrichtung (Ost - West) und abhängig von der Anzahl der übersprungenen Zeitzonen die Tageszeit gegenüber dem inneren Schlaf- Wachrhythmus verschoben.

Bei Flügen nach Osten kommt es zu einer Verkürzung und bei Verschiebung nach Westen zu einer Verlängerung des Tages.

Die Adaptation an den neuen, dem biologischen System aufgezwungenen Rhythmus benötigt in Abhängigkeit von der Flugrichtung und individuellen Faktoren mehrere Tage, bis der Takt der inneren Uhr wieder mit dem äußeren Taktgeber übereinstimmt.
Hierbei werden Verschiebungen nach Osten meist schlechter vertragen als nach Westen.

Folgen sind Schlaflosigkeit in der Nacht und Müdigkeit mit Leistungsverlust am Tage aber auch körperliche Beschwerden wie Verdauungsstörungen.

 

Schichtarbeit

Allen Störungen des zirkadianen Rhythmus ist die Unfähigkeit gemeinsam, zur im Tagesablauf vorgesehenen oder gewünschten Zeit schlafen zu können.

In Deutschland leisten Millionen von Menschen Schichtarbeit. Die Notwendigkeit, am Tag zu schlafen und in der Nacht zu arbeiten, stellt fast alle Betroffenen vor zahlreiche Probleme.

Bei Schichtarbeitern treten gewöhnlich zwei unterschiedliche schlafbezogene Probleme auf: die Schwierigkeit, am Tage zu schlafen und die Schwierigkeit, sich nachts wach zu halten.

Schichtarbeiter haben zunächst Probleme im sozialen und familiären Umfeld. Dann verursacht die Belastung durch Schichtarbeit generell eine höhere Anfälligkeit für Erkrankungen.

Der biologische zirkadiane Rhythmus des Menschen legt den Zyklus von Schlafen und Wachen fest. Der Schlaf von Erwachsenen findet in einer bestimmten Phase des zirkadianen Rhythmus statt. Dieser biologisch vorgegebene und notwendige Zusammenhang ist bei Nachtschichtarbeitern gestört.

Die Anpassungsdauer des Organismus an ständig wechselnde Schichten wird unterschiedlich eingeschätzt. Sie kann mehrere Jahre betragen. Häufig kann der Organismus sich nie an die unregelmäßigen Schlaf-/Wachzeiten gewöhnen.

Nachtarbeiter leiden unter permanentem Schlafentzug. Im Vergleich zur durchschnittlichen Schlafdauer von Menschen, die tagsüber arbeiten, ist ihr Schlafzyklus um 2 bis 4 Stunden verkürzt. Der Schlaf am Tage ist störanfälliger, wird häufiger unterbrochen und erreicht zudem nicht die Tiefe des Nachtschlafs. Schichtarbeiter leiden häufiger unter massiven Ein- und Durchschlafschwierigkeiten.
Durch Schichtarbeit verursachte Schlafprobleme gestalten sich besonders kompliziert, wenn weitere Schlafstörungen wie z. B. Schlafapnoe hinzukommen.

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