Onkologie

Zum Leistungsspektrum der Onkologie gehören u. a.:

  • Chemotherapie (konventionell und hochdosiert mit Stammzellgabe)
  • Hormontherapie
  • Zytokine (körpereigene Eiweißstoffe)
  • Antikörper
  • Strahlentherapie

Neben diesen breitgefächerten therapeutischen Möglichkeiten sind aber auch rehabilitative und psychosoziale Maßnahmen, die den Patienten während und nach der Behandlung begleiten sollen, von besonderer Bedeutung.

Knochenmarkpunktion

Eine Knochenmarkpunktion dient der Beurteilung der Blutbildung und der Diagnose oder Ausbreitungsdiagnostik von Erkrankungen des Knochenmarks und des blutbildenden Systems (z.B. Leukämie, Plasmozytom, malignes Lymphom) aber auch der Klärung der Frage, ob das Knochenmark von disseminierten Metastasen solider Tumoren (wie Mammakarzinom oder Bronchialkarzinom) betroffen ist.

Die Punktion erfolgt nach örtlicher Betäubung mit Hilfe einer Hohlnadel mit Mandrin entweder am hinteren Beckenkamm (Beckenkammpunktion) oder am Brustbein (Sternalpunktion), selten auch am vorderen Beckenkamm. Man unterscheidet eine Aspiration (Knochenmark-Zytologie) und eine Stanze (Knochenmark-Histologie). Bei der Aspiration wird Knochenmark angesaugt. So werden Blut, kleine Knochenmark- und Fettmarkanteile gewonnen. Anschließend wird das Punktat auf einem Objektträger für die zytologische Beurteilung ausgestrichen (dieser Ausstrich wird als Knochenmarksausstrich bezeichnet). Meist werden außer dieser mikroskopischen Untersuchung noch zusätzliche immunologische, zytogenetische oder molekularbiologische Untersuchungen daran vorgenommen. Gelingt es nicht, Knochenmark anzusaugen, dann spricht man von Punctio sicca (trockener Punktion). Dies kann bei Erkrankungen, die mit einem starken bindegewebigen Umbau des Knochenmarks einhergehen, z.B. bei Osteomyelofibrose oder Haarzellleukämie, der Fall sein. Mittels der Stanzbiopsie wird ein Knochenmarkzylinder für die histologische und eine eventuelle immunhistologische Untersuchung gewonnen.

Leberpunktion

Bei einer Leberpunktion wird eine kleine Gewebeprobe unter Ultraschallkontrolle aus der Leber entnommen.

Eine dünne Hohlnadel wird in der Regel zwischen zwei Rippen durch die Haut und die Zwischenrippenmuskulatur in die Leber (Punktion) vorgeführt. Unmittelbar nach der Punktion sollte der Patient etwa ein bis zwei Stunden auf der rechten Seite liegen.

Etwa vier Stunden nach der Punktion und am Folgetag wird eine Ultraschallkontrolluntersuchung durchgeführt.

Die Punktion dauert nur wenige Minuten.

Die gewonnenen Leberzylinder werden von einem Pathologen unter dem Mikroskop bewertet und können somit zur Klärung einer Lebererkrankung beitragen.

Die Onkologie ist ein Teilbereich der Inneren Medizin. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Erkrankungen widmet. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Onkologie des Bonifatius Hospitals Lingen.
Ziel jeder Tumortherapie ist die hohe therapeutische Wirksamkeit bei möglichst geringen Nebenwirkungen. Um dies zu erreichen, stehen uns heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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