Blutdruck

Blutdruck ist die Kraft, die das Blut auf die Gefäßwand der Arterien u. Venen ausübt, gemessen in mmHg. Im medizinischen Sprachgebrauch ist mit Blutdruck immer der Druck in den größeren Arterien gemeint. Hier unterscheidet man drei Arten:

  • Systolischer Druck: maximaler Druck im Gefäß (Spitzendruck), entsteht während der Kammersystole (Anspannungszeit und kurz danach in der Austreibungszeit des Herzens)
  • Diastolischer Druck: der (niedere Wert) mindeste Druck im Gefäß während der Kammerdiastole (Erschlaffungszeit und Auffüllzeit des Herzens); wird auch in der Zeit zwischen zwei Herzschlägen nicht unterschritten und ist ein Maß für die Dauerbelastung der Gefäßwände
  • Amplitude: Differenz zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck (120 - 80 = 40)

 

Normalwerte

Je nach Belastungen, Tagesrhythmus und Lebensalter variieren die Normalwerte:

  • Bei Kleinkindern: etwa 95/60 mmHg
  • Schulkinder 6-9 Jahre: etwa 100/60 mmHg
  • Schulkinder 9-12 Jahre: etwa 110/70 mmHg
  • Jugendliche/Erwachsene: etwa120/80 mmHg
  • Ältere Menschen: etwa 140/90 mmHg

 

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