Unterleibskrebs – Man kann ihn behandeln!

 
Die Diagnose „Krebs“ sorgt immer für Angst. Allerdings gelang dem medizinischen Fortschritt in den letzten Jahrzehnten eine erhebliche Entwicklung, die zur Heilung und Besserung der Lebensqualität bei vielen Patientinnen führte. Es leben heutzutage zahlreiche Krebspatientinnen mehrere Jahre und sogar bis zu Jahrzehnten beschwerdefrei. Die Behandlung des Unterleibskrebses erfolgt seit Jahren in der Gynäkologie am Hümmling Hospital in Sögel, eine Einrichtung der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, mit großem Erfolg. In diesem Artikel werden Informationen über die verschiedenen Arten von Unterleibskrebs dargestellt.

Es erkranken jährlich ca. 4000 neue Patientinnen an Gebärmutterhalskrebs in Deutschland. Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs können in vielen Fällen minimalinvasiv operiert werden. Bestimmte Kriterien in den Frühstadien der Erkrankung sind eine Voraussetzung für die minimalinvasive operative Therapie. Somit werden nur kleine Schnitte während der Operation durchgeführt und ein großer Bauchschnitt kann vermieden werden. Wenn die Patientinnen eine Strahlentherapie benötigen, wird dies in Kooperation mit unseren regionalen Partnern organisiert. Eine erforderliche Chemotherapie kann ebenso vor Ort verabreicht werden.

An Gebärmutterschleimhautkrebs erkranken jährlich ca. 11.000 bis 12.000 neue Patientinnen in Deutschland. Die meisten Patientinnen stellen sich zur Behandlung im Frühstadium vor. Die Patientinnen mit Gebärmutterschleimhautkrebs können ebenso fast ausschließlich minimalinvasiv operiert werden. Die Schlüssellochchirurgie bietet die gleichen Therapieerfolge, wie das offene Operieren an. Es erspart den Patientinnen jedoch viele Schmerzen und Einschränkungen nach vergleichbaren großen Operationen mittels eines Bauchschnittes.

Im Gegenteil zu den beiden Gebärmuttertumoren stellen sich Patientinnen mit Eierstockkrebs in fortgeschrittenen Stadien vor. Es erkranken jährlich ca. 7000 neue Patientinnen an Eierstockkrebs in Deutschland. Diese Behandlung besteht aus einer größeren Operation, die die komplette Tumorentfernung zum Ziel hat und eine Chemotherapie bzw. zielgerichtete Therapien nicht benötigt werden. Patientinnen mit Eierstockkrebs werden interdisziplinär behandelt. Unsere Gynäkologen, Chirurgen und Urologen sorgen dafür, dass die Patientinnen die beste mögliche operative Therapie bekommen, wovon der Erfolg der anschließenden Chemotherapie abhängig ist.

Die Gynäkologie am Hümmling Hospital Sögel behandelt die Patientinnen auf dem aktuellen Wissenstand. Dafür werden die modernsten Operationstechniken und aktuelle individuelle zielgerichtete Chemotherapien eingesetzt. Die Therapie wird nach Abstimmung gemeinsam in der Tumorkonferenz der Universitätsmedizin Münster erarbeitet. Die Behandlung der Krebspatientinnen wird leitliniengerecht und qualitätssicherungskonform geplant. Das Ziel ist, den Patientinnen die bestmögliche Therapie zu empfehlen.

Im Rahmen der Modernisierung des OP-Traktes wurde die modernste Technik des minimalinvasiven Operierens etabliert. Dadurch können die sogenannten Wächter-Lymphdrüsen während der Operation aufgezeigt und mit hoher Genauigkeit entfernt werden, ohne das große Schäden am benachbarten Gewebe entstehen. Dies sorgt für eine bessere Lebensqualität der behandelten Patientinnen, trotz der befürchteten Diagnose!

Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen eine angemessene Behandlung zu empfehlen und anzubieten, abhängig von Tumorausbreitungen und -eigenschaften, sodass die höchsten Erfolgschancen erreicht werden können.

Wenn Sie den Verdacht auf einen Tumor der weiblichen Genitalorgane haben oder bereits einer festgestellt wurde, können Sie sich an unser Team der Gynäkologie im Hümmling Hospital Sögel wenden. Das Team behandelt seit Jahren Patientinnen mit Unterleibskrebs mit großem Erfolg und wurde vor einigen Monaten durch PD Dr.med. Amr Soliman, der jahrelang in der Gynäkologie an der Universitätsmedizin Oldenburg tätig war, verstärkt. Unser gynäkologisches Team arbeitet eng mit dem Team der Emsländischen Frauenarztpraxis zusammen.

Bildunterschrift: PD Dr. med. Amr Soliman, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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